Robert De Niro und diese eine Olive
Die Bar war dunkel, nur ein schummriges Licht über dem Tresen.
De Niro saß auf seinem üblichen Platz. Der Barkeeper nickte, ohne zu fragen, was er wollte. „Martini“, sagte De Niro, langsam, wie immer. „Dirty. Zwei Oliven. Nicht zu weich.“ Der Barkeeper nickte wieder und mixte den Drink. De Niro beobachtete die Olive, wie sie ins Glas glitt. Er nahm den ersten Schluck. „Perfekt“, murmelte er. „Salzig genug, bitter genug, wie das Leben.“
Neben ihm lächelte eine Dame. De Niro blickte kurz auf. „Du weißt schon“, sagte er leise, „manchmal braucht’s nur eine Olive, um zu verstehen, was gut ist. Nicht die ganze Welt – nur die eine Olive.
“Er stieß das Glas leicht an, die Oliven klackten gegeneinander. „So läuft das“, sagte er, nahm einen zweiten Schluck und lehnte sich zurück. Die Nacht draußen war kalt, drinnen warm. Die Olive war klein, aber irgendwie… alles Andere bedeutungslos. Ja diese eine Olive.